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Loire 2004 (1)

 

Die erste Etappe ging zum Stellplatz nach Goncourt. Der Stellplatz liegt circa 20 Kilometer südlich von Neufchâteau, direkt am Ufer der Meuse. Der Platz erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist selbst ausserhalb der Hauptsaison gut frequentiert. Von einigen Plätzen hat man einen ungehinderten Blick auf die Brücke über die Meuse. 

 

Von Gouncourt sind wir die D119, über Bourdons, Andelot, Bologne (nördliche um Chaumont), über die D44 bis Juzennecourt auf die N19 Richtung Bar s-Aube. Kurz vor Bar s-Aube auf die D396 um nach ungefähr einem Kilometer auf die D70 Richtung Champignol abzubiegen. Hinter Baroville ging es dann über die D170 nach Urville zur Champagne Drappier. Die Champagne Drapier bieten einen Stellplatz auf dem Firmengelände an. Die Ankunft sollte bis spätestens 18:00 Uhr erfolgen, weil die Einfahrttore außerhalb der Geschäftszeiten verschlossen sind.
Die Übernachtung lässt sich fabelhaft mit einer Besichtigung des, zum Teil aus dem 12. Jahrhundert stammenden, Weinkellers kombinieren.
Wir möchten uns hiermit noch einmal herzlich für die Gastfreundschaft der Champagne Drappier bedanken.

Während der Besichtigung erfährt man, das die gute Qualität der Weine besonders durch die kalkreichen und gut besonnten Böden rund um Urville erreicht wird. Die Größe der Parzellen um Urville beträgt fast 40 ha, auf denen vorwiegend Pinot Noir (70%) angebaut werden. Die Anteile Chardonnay und Pinot Meunier liegen bei jeweils 15% und sorgen für die Ausgewogenheit des Verschnitts.

Weinpresse wie sie in der Vergangenheit gebräuchlich gewesen ist.
Handwerkzeug der früheren Faßmacher. Seinerzeit unabdingbar zur Faßherstellung.
Damit wurden die Faßböden  und die Faßdauben bearbeitet, bevor das Ganze durch die Faßreifen zusammengehalten wurde.
Heute werden meist Metall- oder Kunststoff-Behälter verwendet.